
UVC-Härtung richtig umsetzen – ohne Probleme
Wir sind nicht einfach nur hier, um Ihnen eine Box mit UV-Lampen zu schicken und dann nichts weiter zu tun. So funktioniert das nicht. Wenn Sie eine industrielle Produktionslinie betreiben, wissen Sie, dass die UV-Anlage normalerweise der Punkt ist, an dem entweder alles funktioniert – oder alles kaputtgeht. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tinte nicht trocken wird – oder, noch schlimmer, dass die Substrate verbrennen.
Der Balanceakt: Leistung versus Wärme
Hier geraten viele Leute ins Straucheln: Sie versuchen, die Leistung der Lampe an die Geschwindigkeit der Produktionslinie anzupassen. Natürlich ermöglicht eine höhere Leistungslampe ein höheres Vorankommen des Produkts. Doch das bringt auch Probleme mit sich: Die hohe Intensität erzeugt viel Wärme. Wenn man eine Hochleistungs-Lampe in ein System einbaut, ohne die Kühlungsanlagen zu verstärken, kann das zu Verformungen des PET- oder PVC-Materials führen.
Es handelt sich dabei um einen empfindlichen Ausgleich. Wir helfen Ihnen dabei, den richtigen „Durchsatz“ zu finden – damit die Tinte perfekt härtet, ohne dass das Material schmilzt.
Die Details der Hardware
Falsche Anschlüsse oder unausreichende Passgenauigkeit können zu Ausfällen führen. Egal ob es sich um Standard-R7-Anschlüsse oder spezielle SK15-Anschlüsse handelt – die Verbindungen müssen perfekt sein. Warum? Weil locker sitzende Anschlüsse zu Funkenbildung führen können. Das wiederum kann die Lampen beschädigen.
Außerdem spielt auch die Wellenlänge der Lichtstrahlen eine Rolle. Man kann so viel Leistung wie gewünscht in das System leiten – doch wenn die Wellenlänge nicht zur der der Photoinitiatoren in der Tinte passt, funktioniert es nicht. Die Tinte bleibt dann klebrig. Wir sorgen dafür, dass die Wellenlänge der Lichtstrahlen ideal zu der der Tinte passt.
Anpassung der Produktionslinie
Wir betrachten die UV-Anlage als Teil des gesamten Prozesses – nicht als statisches Element. Eines, was wir immer überprüfen, ist der Abstand zwischen der Lampe und dem Substrat. Wenn man die Lampe näher heranbringt, erhöht sich zwar die Intensität – doch die „Härtungzone“ wird enger. Dadurch entstehen Stellen, an denen die Tinte nicht richtig härtet. Wir helfen Ihnen dabei, diese Probleme zu beseitigen. Wenn jedes Stück des Drucks beim ersten Versuch bereits gehärtet ist, müssen Sie keine zusätzlichen Trocknungsphasen mehr nutzen. Alles funktioniert dann reibungsloser.