
Beim Drucken auf Außenstoffen geht es nicht nur darum, wie schnell die Tinte aushärtet. Vielmehr ist entscheidend, wie lange das Bild der Einflüsse von UV-Strahlung, Regen und großen Temperaturschwankungen standhält. Bei Tinten, die mit UV-Licht gehärtet werden, sind die spektralen Eigenschaften sowie die Energiedichte der Lampe entscheidend für die Qualität der Härtung – schließlich verhindert dies das Verblaschen des Bildes. Wenn die Leistung der Lampe nachlässt, wird die Härtung unvollständig. Dadurch bleibt die Tinte unvollständig gehärtet, wodurch die Haftung und die Farbintegrität im Laufe der Zeit nachlassen.
Was wirklich wichtig ist Die Ersatzlampen von Miltec UV sind für Hochdruck-Quecksilberdampfsysteme geeignet, die in UV-Offset-, Flexo- und Siebdruckmaschinen verwendet werden. Sie liefern eine stabile Spektrenausbeute bei 365 nm, zusätzlich gibt es einen zweiten Peak bei 313 nm. Zudem bieten sie eine breite Abdeckung im UVA-/UVB-Bereich, sodass die Photoinitiatoren in der Tintenschicht vollständig aktiviert werden können. Die maximale Strahlungsintensität liegt bei mehr als 12 W/cm², und die Energiedichte bleibt über die gesamte Fläche des Substrats konstant. Es geht dabei nicht um „Helligkeit“, sondern um eine zuverlässige Härtung der Tinte. Die Lampen verwenden ozongefreie Quarzkörper sowie Dichroikreflektoren, damit die Energie genau dort abgegeben wird, wo sie benötigt wird – also auf dem Substrat – und nicht als Abwärme in den Raum abgegeben wird.
Warum das für den Außenstoffdruck wichtig ist Bei Außenwerbematerialien hängt die Farbbeständigkeit davon ab, ob die Tinte durchgehend gehärtet wird – und nicht nur die Oberfläche. Die Ersatzlampen von Miltec sorgen dafür, dass die Maschine wieder die vorgesehene UV-Dosis erreicht. Dadurch wird auch bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten eine vollständige Härtung der Tinte gewährleistet. Das Ergebnis ist eine Schicht, die besser gegen UV-Strahlung und Feuchtigkeit bestanden kann – somit bleiben die Farben über Jahre hinweg erhalten. Da die Leistungskurve der Lampe stabil bleibt, gibt es weniger Unterschiede zwischen den einzelnen Druckaufträgen – die Haftung und widerstandsfähigkeit gegen Kratzer bleiben konstant.
Detaillierungen, die man nicht vernachlässigen darf Es ist nicht optional, die richtige Steckverbinderart, die Bogenlänge sowie die Leistung der Lampe auszuwählen. Überprüfen Sie außerdem die Kompatibilität des Ballasts sowie die Funktionalität der Endschaltungen. Stellen Sie außerdem sicher, dass der Lampenkörper sowie die Reflektoren sauber sind – denn bereits durch Staub oder Oxidation kann die Leistung der Lampe stark abnehmen. Es braucht eine Anlaufzeit, bis die Lampe eine stabile Spektrenausbeute liefert. Starten Sie erst mit dem kritischen Farbdruck, nachdem die Leistung der Lampe stabil ist. Planen Sie außerdem den Austausch der Lampen entsprechend Ihrem Produktionszeitplan – sonst müssen Sie später mit mangelhaften Ergebnissen leben.